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Zwangsstörungen
Bei einer Zwangsstörung besteht ein inner Drang bestimmte Dinge zu denken oder zu tun, obwohl die Betroffenen das als sinnlos und übertrieben wahrnehmen.
Ursachen:
- lerntherapeutisches Modell
- kognitive Aspekte
- neuro-biologische Faktoren
- psychoanalytische Therie
Symptome:
Die Zwangsphänomene drängen sich auf und können nicht vermieden werden. Beim Versuch sie abzustellen treten meist intensive innere Spannungen und Angst auf.
Man unterscheidet:
- Zwangsgedanken
- Zwangsbefürchtungen
- Zwangsimpulse
- Grübelzwang
- Zwangshandlungen
Verlauf:
Beginn in der Pubertät/junges Erwachsenenalter. Kann schleichend anfangen oder durch Ereignis ausgelöst werden. Oft chronisch und von depressiven Symptomen und akuter Suicidgefahr begleitet
Diagnose:
erfolgt durch einen erfahrenen Arzt, Therapeuten oder Heilpraktiker. Ist frühestens nach zwei Wochen des ersten Auftretens stellbar. Sehr häufig wird die Diagnosestellung durch die großen Schamgefühle derBetroffenen erschwert.
Therapie in der Praxis des Therapeuten/Heilpraktikers
- kognitive Therapie
- Familientherapie
- tiefenpsychologisch orientierte Therapie
- Selbsthilfegruppen
- Entspannungsverfahren
Im Internet gibt es viele weitere Informationen, Selbsttests und Foren zu diesem Thema. Geben Sie einfach als Suchbegriff Zwangsstörung ein. Beachten Sie bitte, das alle Test und Informationen keinen Arztbesuch und nicht die Arbeit eines Therapeuten/Heilpraktikers ersetzen können. Wenn Sie den Verdacht haben an einer Zwangsstörung erkrankt zu sein, holen Sie sich bitte Hilfe beim Experten!